Vorbericht: Rostock Piranhas vs. Hammer Eisbären

Wir hamm Bock!

Fan-Container: ab 18:45 Uhr (Bar- und EC-Zahlung)

Abendkasse: ab 19:00 Uhr (nur Barzahlung)

Warm-up der Rostocker Jungs: ab 19:18 Uhr

Mannschaftsaufstellung: ab 19:55 Uhr

Das Spiel: Viel spricht dafür, dass es heute auf dem Eis in der Schillingallee stürmisch wird – und das nicht nur wegen des seichten Herbstlüftchens. Der Tabellensechste (WIR!) empfängt den bärenstarken Siebten aus Hamm.

In den letzten Spielen war zwischenmenschlich immer einiges an Brisanz drin. Dazu erwarten wir auch zum Freitagabend-Hockey mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Ihr seid der Wahnsinn!

Kein Wunder, dass das Interesse wächst und wächst und wächst. Die Rostocker Jungs haben die vergangenen vier Heimspiele gewonnen. Seit insgesamt acht Partien haben die Piranhas nicht mehr nach regulärer Spielzeit verloren.

Und die Ergebnisse sind nicht mal das Beste. Es ist der Charakter, es ist die sportliche Handschrift dieses Teams: Es beißt, kämpft und bringt eine einmalige Energie auf das Eis.

Um mal deutlicher zu werden und nebenbei Wolfgang Herrndorf zu zitieren: Wer heute nicht in die Eishalle Rostock geht, das aber problemlos könnte, hat »den Arsch scheunentorweitoffen«

Die erkrankten, arbeitenden oder schlemmerschnitzelbratenden Mitmenschen sind natürlich entschuldigt.

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Der Gegner: Erst einmal eine gute Nachricht: Chris Schutz steht für Hamm nach längerer Pause seit Kurzem wieder auf dem Eis. Das ist eine gute Nachricht, und wir freuen uns als Gegner mit. Egal wie groß die Rivalität im Eishockey ist – die besten Jungs sollen spielen – Punkt!

Die Hammer Eisbären, die als legitimer Top-4-Kandidat gelten, reisen formstark an die Ostseeküste. Die vergangenen vier Spiele wurden nach regulärer Spielzeit gewonnen, unter anderem wurde eine Mannschaft am Hannoveraner Pferdeturm mit 6:2 skalpiert.

Wer auch immer im Tor steht: Weder Daniel Filimonow und Sebastian Wieber sind krass gute Torhüter, die im eigenen Gehäuse leider nicht scheunentorbreit viel Platz lassen. Im Angriff beeindruckt besonders die Breite. Bis auf die Scorpions ist wohl kaum ein Team so tief besetzt. Top-Scorer ist Ben Evanish mit 25 Punkten, aber auch deutsche Spieler wie Daniel Reichert überragen. Nicht zu vergessen ist ein schönes Wiedersehen - lieber Gianluca, du darfst heute gern ein bisschen Balla-balla sein und nicht allzu gut abliefern.

Die Rostocker Jungs: Ja, dieser Hammer Kader wirkt furchteinflößend. Aber wenn sich bisher eines gezeigt hat, dann das diese Rostocker Jungs nicht klein beigeben. Anders als noch beim ersten Saisonspiel gegen Hamm, das mit 2:5 in die Binsen ging, haben sich die Piranhas mittlerweile überragend gefunden und könnten problemlos in Braveheart mitspielen.

Stand jetzt wird außerdem der komplette Kader zur Verfügung stehen. Die Magen-Darm-Sache, die ein paar Jungs in den vergangenen zehn Tagen beschäftigte, wurde abgeschüttelt. Das heißt auch: Top-Stürmer Emil Bejmo gehört wieder im Aufgebot.

Und sonst? Mit Sebastian Albrecht und Lucas Di Berardo haben die Piranhas ein Goalie-Duo in Topform. Die Abwehr um Marius Pöpel, Jan Tramm, Raik Rennert, Raul Jakob, Christian Guran, Mark Shevyrin und Nolan Renke spielt diese Saison ebenso fantastisch.

Spannend ist im leidenschaftlichen Angriff vor allem eine Frage: Was wird aus der famosen Formation Steinmann, Bloem und Voronov? Gegen Herford spielten die drei Musketiere so smooth, dass die Highlights-Clips eigentlich den Zusatz »FSK 18« bekommen müssten.

Wie auch immer Lenny rotiert, es werden genügend Rostocker Jungs auf dem Eis stehen. Und das ist eine fantastische Sache.

Frage des Tages: Wie wehrt man sich am besten gegen den Angriff von Polarbären?

Die grönländische Tourismus-Zentrale antwortet: »Brüllen sie den Bären an, machen sie mit Gegenständen Lärm. Sie können zum Beispiel mit einem Holzlöffel auf einen Topf trommeln. Wenn vorhanden, sollte eine Rakete gezündet werden.« Das Kommunikationsteam der Piranhas empfiehlt: Bitte die Rakete daheim lassen, dafür bisschen angeschwippsten Italo-Dance in der Halle spielen.

Ihr habt das Briefing verstanden: Seid laut, seid wild – für die härteste, leidenschaftlichste und großartigste Mannschaft dieser Stadt! Und für einen Menschen, der seit Montag sehr im Verein vermisst wird.

Der Song zum Spiel: Viel Spaß beim Raten!

  1. Man kann wunderbar »Rostocker Jungs« dazu dichten.
  2. Der Titel bedeutet so viel wie »Immer Liebe«. Wie passend für die aktuellen Piranhas.
  3. Und der flugangstleidende Barde machte vor, wie man Höhenflüge trotz Euphorie vermeidet.

Wir meinen: L’amour Toujours” von Gigi D’Agostino

Auf einen wilden Abend, Leute - mit ganz viel Fanta!

#bissigfürrostock #bissigfürmanfred

 Text: Hannes Hilbrecht

Vorbericht: Rostock Piranhas vs. Hammer Eisbären

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