Zurück im Heimathafen!

Der große Trip ist für die Rostocker Jungs überstanden. In den frühen Morgenstunden erreichte der Bus wieder die schönste Stadt des uns bekannten Universums.

Da die vergangenen Wochen intensiv waren, gibt es heute nur einen kompakten und abgespeckten Nachbericht zum Trainingslager. Mit Stimmen von Coach Lenny und Kapitän Kilian.

Das gestrige Ergebnis:

Im ehrwürdigen Eisstadion des SC Riessersee sahen die Zuschauer 35 Minuten lang eine erneut sehr überzeugende Rostocker Mannschaft. Auch nach einem Rückstand ließ sich das Team nicht beirren und drehte in der 34. Spielminute mit gleich zwei Toren einen 0:1-Rückstand zur 2:1-Führung.

Das Problem? Mit dem postwendend erzielten 2:2 schien die Luft raus zu sein. Riessersee erschoss sich wie im Rausch mit drei Toren in weniger als vier Minuten eine 4:2-Führung. Am Ende stand ein 5:2 für die Gastgeber. Die REC-Tore steuerten Steinmann und Stopinski bei.

Das gestrige Spiel:

Man kann stolz auf die Raubfische sein. Denn nach dem 6:2 in Füssen zeigten sie auch fast zwei Drittel gegen Riessersee ein erstaunlich souveränes Gesicht. Also dafür, dass die Vorbereitung keine zwei Wochen alt ist. 100 gute Eishockey-Minuten in weniger als 24 Stunden gegen Oberliga-Süd-Teams – mehr ist von einer Mannschaft fast nicht zu erwarten.

Auch Coach Lenny lobt: »Die Jungs waren nach dem Reisestress und den vorherigen Spielen einfach platt. Da passieren dann auch Konzentrationsfehler. Trotzdem fand ich es gut, dass die Jungs trotz der müden Beine alles versucht haben. Sie wollten unser System umsetzen, haben füreineinander gekämpft. Wir sind auf einen guten Weg.«

Ein perfektes Trainingslager:

Auch sonst war der Coach von den vergangenen Tagen angetan. Anreise, Hotel, die Aktivitäten am Rande – alles war zur vollen Zufriedenheit des Staffs. Lenny sagt: »Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass das möglich gemacht wurde. Wir haben extrem viel Wettkampfpraxis und Fitness aufbauen können. Auch das Teambuilding abseits des Eises war extrem wertvoll.«

Ein besonders dicker Dank geht an das Betreuerteam – die sehr viel Familien- und Freizeit für die Rostocker Jungs geopfert haben.

Was fällt in den Statistiken gut auf?

Die Unterzahl der Raubfische war eine Bank. Gegen Füssen wurde ein 3:5 und eine 2+2-Strafe überstanden. Auch Riessersee gelang trotz mehrfacher Chancen kein Tor gegen die Raubfische im Powerplay.

Auch stark: Kilian Steinmann schoss in bisher jedem Vorbereitungsspiel ein Tor. Das Zusammenspiel mit Ilja Fleischmann blieb auch im Süden bockstark. Kevin Kunz und Connor Hannon schossen zudem Tore für das Poesie-Album.

Wie geht’s in den nächsten 12 Tagen weiter?

Nach einem freien Sonntag kehren die Jungs am Montag aufs Eis zurück. Anschließend geht es um den Feinschliff für den baldigen Saisonstart. Klar ist: In den Reihen zeigte sich mehr Konstanz, obwohl noch viel probiert wurde. Gut für die Piranhas: In den nächsten Tagen kann die Mannschaft mit vielen sogenannten Learnings aus dem Trainingslager arbeiten.

Kapitän Kilian Steinmann sagt: »Wir haben gesehen, was wir schon können. Das gibt Selbstvertrauen. Und genauso zeigen uns die neuen Gegner sehr gut auf, wo wir noch besser werden müssen. Das nehmen wir als Team mit aus dem Süden.«

Die wichtigste Nachricht des Tages?

Alle Spieler sind gesund und munter. Trotz dreier Spiele in drei Tagen und intensiven Duellen mit Füssen und Riessersee gibt es keine Krankmeldungen oder gar Verletzte.

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